Stadt Hasselt schreibt öffentliche Ausschreibung für Rasenmäharbeiten im Wert von 4 Millionen Euro aus

Gliederung

    Aankoopcentrale Stad Hasselt - Raamovereenkomst gazonmaaien

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    Ein 11-monatiger Bereitschaftsdienst in sechs geografischen Sektoren versetzt das Beschaffungszentrum von Hasselt in die Lage, die Instandhaltung kommunaler Grünflächen zu standardisieren und gleichzeitig eine explizite Vertragsverlängerung für eine verlängerte Kontinuität der Dienstleistungen zu ermöglichen.

    Die Stadt Hasselt, eine regionale Behörde in der belgischen Provinz Limburg, hat einen Rahmenvertrag über 4 Millionen Euro für die Rasenpflege auf städtischen Grundstücken und in Sozialgebäuden veröffentlicht. Die Ausschreibung unterteilt das Gebiet Hasselts in sechs geografische Sektoren und schafft so parallele Möglichkeiten für Grünflächenpflegeunternehmen, sich bis Frühjahr, Sommer und Herbst 2026 wiederkehrende Aufträge der Stadt zu sichern.

    Das Rahmenwerk arbeitet auf Abrufbasis mit jeweils einem Teilnehmer pro Sektor und schafft exklusive Dienstleistungsvereinbarungen für definierte geografische Gebiete. Mit Auftragswerten von 23.721 € für Grünflächen von Sozialgebäuden (Los 6) bis 1.072.948 € für Sektor 3 (Los 3) richtet sich die Ausschreibung sowohl an spezialisierte kommunale Auftragnehmer als auch an regionale Landschaftsbauunternehmen, die in der Lage sind, großflächige Rasenpflegeprogramme in verschiedenen städtischen, Park- und institutionellen Umgebungen durchzuführen.

    Überblick über die Möglichkeiten

    Auftraggeber: STAD HASSELT

    Referenznummer: PPP0D1-6482/6239/2026-6482

    Ausschreibungstitel: Aankoopcentrale Stad Hasselt – Raamovereenkomst gazonmaaien (Beschaffungszentrum der Stadt Hasselt – Rahmenvereinbarung über Rasenmähen)

    Arbeitsumfang:

    Diese Rahmenvereinbarung regelt die Rasenmäharbeiten auf Abruf im gesamten Gemeindegebiet von Hasselt, das in sechs geografische Sektoren unterteilt ist:

    • Rasenmähen in definierten städtischen Sektoren
    • Rufbereitschaft ab Frühjahr 2026 (abhängig vom Vergabetermin) bis Ende Dezember 2026
    • Ein exklusiver Rahmenteilnehmer pro geografischem Sektor
    • Pflege städtischer Grünflächen, Parks und institutioneller Gelände
    • Instandhaltung der Gebäudegelände von Sozialhilfeeinrichtungen (OCMW) an mehreren Standorten

    Der Basisvertrag deckt eine Betriebssaison ab und beinhaltet eine ausdrückliche Verlängerungsoption, die die Kontinuität der Dienstleistungen in den Folgejahren sichert.

    Grundstücksstruktur:

    • Los 1 (Rasenmähen im Sektor 1): 1.002.520,12 €
    • Los 2 (Rasenmähen im Sektor 2): 1.000.349,94 €
    • Los 3 (Rasenmähen im Sektor 3): 1.072.948,36 €
    • Los 4 (Rasenmähen im Sektor 4): 547.893,40 €
    • Los 5 (Rasenmähen im Sektor 5): 348.106,64 €
    • Los 6 (OCMW-Gebäudegrundstücke an verschiedenen Standorten): 23.720,72 €

    Standort: Arr. Hasselt, Belgien

    Geschätzter Gesamtwert: €3,995,539.18

    Vertragsdauer: 11 Monate (Basisvertrag)

    Verlängerungsbestimmung: Eine explizite Verlängerungsoption

    Verfahrensart: Offen

    Vergabekriterien: Kosten

    Wichtige Termine:

    • Veröffentlichung: 31. März 2026
    • Einreichungsfrist: 29. April 2026 (29 Tage nach Veröffentlichung)
    • Ausschreibungsöffnung: 29. April 2026

    Sprachliche Anforderungen: flämisch

    EU-Förderung: NEIN

    Finanzielle Garantie: 3% des geschätzten Loswerts (ohne MwSt.), gerundet auf die nächste Zehnerstelle (4.400,00 €)

    Kontaktdaten:

    • Kontakt: BRITTA MAES
    • E-Mail: britta.maes@hasselt.be
    • Telefon: +32 11239555

    Einreichungsportal: https://www.publicprocurement.be

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    Behördenprofil: Stadt Hasselt und städtische Grünflächenverwaltung

    Die Stadt Hasselt ist eine regionale bzw. lokale Behörde in der Flämischen Region Belgiens, deren Hauptaufgabe im Bereich der Sozialfürsorge liegt. Die Stadt verwaltet eine umfangreiche städtische Infrastruktur, darunter Parks, Grünflächen entlang der Straßen, institutionelle Gelände und Sozialwohnungen in ihrem gesamten Verwaltungsgebiet.

    Die Entscheidung des Beschaffungszentrums, die Rasenmäharbeiten in sechs geografische Sektoren aufzuteilen, spiegelt die Optimierung der kommunalen Dienstleistungserbringung wider. Die territoriale Segmentierung ermöglicht die Beteiligung lokaler Auftragnehmer, verkürzt die Anfahrtswege und schafft überschaubare Servicezonen, die auf die Verwaltungsbezirke oder Anlagencluster von Hasselt abgestimmt sind.

    Gesamte Beschaffungstätigkeit:

    • Gesamtauftragsvergabe: 412 Verträge im Wert von 76 Millionen Euro
    • Aktive Ausschreibungspipeline: 8 offene Ausschreibungen im Wert von 1,5 Millionen Euro
    • Erneuerungsprognose: 198 potenzielle Vertragsverlängerungen im Wert von 95 Millionen Euro

    Dienstleistungen für die Pflege von Grünflächen und Bepflanzungen:

    • Ähnliche Auftragsvergaben: 30 Verträge mit einem Gesamtvolumen von 3,1 Millionen Euro
    • Ähnliche Verlängerungen: 12 anstehende Vertragsverlängerungen im Wert von 8,6 Millionen Euro
    • Andere Käufer mit ähnlichen Projekten: 837 Behörden mit einem Beschaffungsvolumen von 882 Millionen Euro.

    Die Beschaffungshistorie der Stadt Hasselt zeigt eine kontinuierliche Vergabe von Aufträgen zur Grünflächenpflege mit 30 historischen Aufträgen im Gesamtwert von 3,1 Millionen Euro. Dies deutet auf eine systematische Auslagerung der städtischen Grünflächenpflege anstelle einer internen Leistungserbringung hin. Die Pipeline an Verlängerungen im Wert von 95 Millionen Euro über alle Beschaffungskategorien hinweg belegt ein aktives Vertragsmanagement und einen wiederkehrenden Bedarf an Dienstleistungen. Die 12 Verlängerungen der Grünflächenpflege im Wert von 8,6 Millionen Euro signalisieren einen regelmäßigen Vertragszyklus in diesem spezifischen Dienstleistungsbereich.

    Die Beteiligung der Behörde an einem breiter gefassten belgischen Markt für die Pflege kommunaler Grünflächen, an dem 837 Behörden mit einem Gesamtvolumen von 882 Millionen Euro beteiligt sind, positioniert diese Ausschreibung innerhalb der etablierten flämischen Beschaffungsmuster der Kommunalverwaltung, bei denen territoriale Gemeinden die saisonale Rasenpflege, Baumpflege und Landschaftspflege an spezialisierte Auftragnehmer auslagern.

    Wettbewerbsumfeld: Spezialisierte Grünflächenanbieter dominieren

    Die bisherige Auftragsvergabe für ähnliche Dienstleistungen im Bereich Grünflächen- und Rasenpflege offenbart einen wettbewerbsorientierten Markt, der regionale Landschaftsbauspezialisten, kommunale Grünflächenpflegeunternehmen und Ingenieurbüros mit Kompetenzen im Bereich grüner Infrastruktur vereint.

    Gewinner ähnlicher Aufträge (nach Gesamtauftragswert geordnet):

    • AE ENGINEERING – 1,2 Mio. € verteilt auf 2 Verträge (durchschnittlich 600.000 €)
    • VAN DER LINDEN – 678.000 € verteilt auf 4 Verträge (durchschnittlich 169.000 €)
    • PIUS FLORIS BOOMVERZORGING DOLMANS LANDSCHAFTSBAU – 291.000 € verteilt auf 5 Verträge (durchschnittlich 58.000 €)
    • DEBEER DEVOS – 196.000 € verteilt auf 7 Verträge (durchschnittlich 33.000 €)
    • MARTENS WEGENBOUW – 159.000 € über 1 Vertrag (durchschnittlich 159.000 €)
    • GROENBEHEER BERX – 144.000 € über 1 Vertrag (durchschnittlich 144.000 €)
    • HABITAT NATUURTUINEN – 133.000 € verteilt auf 2 Verträge (durchschnittlich 66.000 €)
    • TUIN PARK JOHAN BELLENS – 123.000 € über 1 Vertrag (durchschnittlich 123.000 €)
    • GROENBEDRIJF LIMBURG – 79.000 € verteilt auf 2 Verträge (durchschnittlich 40.000 €)
    • SANTERMANS – 56.000 € verteilt auf 2 Verträge (durchschnittlich 28.000 €)

    Hinweis: Die Daten beschränken sich auf 10 Ergebnisse; die vollständige Auftragnehmerliste kann weitere Lieferanten enthalten.

    Wichtigste Wettbewerbsmuster:

    Marktkonzentration: AE Engineering führt die Liste der bisherigen Auftragseingänge mit 1,2 Mio. € aus zwei Verträgen mit einem durchschnittlichen Volumen von je 600.000 € an. Dies deutet auf groß angelegte kommunale Infrastrukturprojekte hin, bei denen Grünflächenprojekte möglicherweise mit Tiefbau- oder umfassenderen Stadtentwicklungsaufträgen kombiniert werden. Die drei größten Auftragnehmer (AE Engineering, Van der Linden, Pius Floris Boomverzorging) verzeichnen zusammen Auftragseingänge in Höhe von 2,2 Mio. €, was eine moderate Konzentration ohne marktbeherrschende Stellung belegt.

    Wiederholungssieger vs. Spezialisten für einmalige Erfolge: Debeer Devos weist mit 7 Aufträgen im Durchschnitt 33.000 € die höchste Auftragshäufigkeit auf, was auf wiederkehrende, kleinere Wartungsverträge hindeutet, wie sie typischerweise für saisonales Rasenmähen oder die Grünflächenpflege üblich sind. Pius Floris Boomverzorging Dolmans Landscaping (5 Aufträge) und Van der Linden (4 Aufträge) weisen etablierte Rahmenverträge auf. Im Gegensatz dazu erhielten Martens Wegenbouw, Groenbeheer Berx und Tuin Park Johan Bellens jeweils Einzelaufträge im Wert zwischen 123.000 € und 159.000 €, was eher auf projektbezogene als auf rahmenvertragsbasierte Zusammenarbeit schließen lässt.

    Spezialisierte Grünflächenunternehmen: Die Namen der beauftragten Firmen offenbaren Spezialisierungsmuster: Boomverzorging (Baumpflege), Groenbedrijf (Grünes Unternehmen), Groenbeheer (Grünmanagement), Natuurtuinen (Naturgärten) und Tuin Park (Gartenpark) deuten auf spezialisierte Landschaftsbau- und Grünflächenpflegeunternehmen hin und nicht auf Generalbauunternehmen. Dies zeigt, dass die Stadt Hasselt spezialisierte Gartenbauunternehmen mit Erfahrung im Bereich kommunaler Grünflächen bevorzugt.

    Geografische Herkunft: Belgische Auftragnehmer erzielten 2,5 Mio. € in 25 Aufträgen (durchschnittlich 102.000 €) und stellen damit die dominierende Marktposition dar. Niederländische Anbieter sicherten sich 678.000 € in vier Aufträgen (durchschnittlich 169.000 €), was die grenzüberschreitende Beteiligung niederländischer Landschaftsbauunternehmen belegt, die Gemeinden in der belgischen Provinz Limburg nahe der niederländischen Grenze betreuen. Die Präsenz von Van der Linden (niederländisches Unternehmen) mit einem signifikanten Auftragswert signalisiert die Offenheit gegenüber regionalen europäischen Auftragnehmern, die die belgischen Standards für kommunale Dienstleistungen erfüllen.

    Die vergleichbaren, in der Vergangenheit vergebenen Aufträge im Gesamtwert von 3,1 Millionen Euro, verteilt auf 30 Verträge, ergeben einen Durchschnittswert von 103.000 Euro. Dieser Wert liegt deutlich unter dem Gesamtwert des aktuellen Rahmenvertrags von 4 Millionen Euro und den Einzelwerten zwischen 23.721 Euro und 1.072.948 Euro. Dies deutet darauf hin, dass die aktuelle Ausschreibung eine bedeutende Konsolidierung von Rasenmähdienstleistungen in größere, mehrjährige Rahmenverträge darstellt, anstatt wiederkehrende, kleinere Saisonverträge. Dadurch könnten etablierte regionale Auftragnehmer mit ausreichendem Maschinenpark und Personal für die nachhaltige Pflege von Rasenflächen über mehrere Hektar hinweg bevorzugt werden.

    Kommerzielle und verfahrenstechnische Signale

    Vergabekriterien: Die Ausschreibung bewertet Angebote ausschließlich nach dem Preis, wodurch eine Qualitätsbewertung entfällt und ein reiner Preiswettbewerb entsteht. Bei kommunalen Rasenmähdiensten mit standardisierten technischen Spezifikationen spiegelt die reine Kostenbewertung typischerweise die definierten Leistungserwartungen wider (Mähhöhe, Häufigkeit, Grasfangbedarf, Standards für den Kantenschnitt), bei denen alle qualifizierten Bieter eine gleichwertige technische Leistung erbringen können. Die Bewertung beschränkt sich daher auf den Vergleich der niedrigsten konformen Preise.

    Verfahrensart: Das offene Verfahren ermöglicht es allen interessierten Anbietern, die die Qualifikationskriterien erfüllen, Angebote ohne Vorauswahl oder Verhandlungsphasen einzureichen. Dies steht im Gegensatz zu beschränkten oder verhandelten Verfahren und ermöglicht eine maximale Marktteilnahme regionaler Landschaftsbauunternehmen, kommunaler Auftragnehmer und grenzüberschreitender Grünflächenspezialisten. Offene Verfahren eignen sich für standardisierte Dienstleistungen wie Rasenmähen, bei denen die technischen Anforderungen klar definiert sind und die Bewertung sich auf den Preis und nicht auf Lösungsinnovationen oder die Beurteilung komplexer Fähigkeiten konzentriert.

    Sprachliche Einschränkungen: Die flämische Sprachvoraussetzung beschränkt die Teilnahme auf Anbieter mit niederländischsprachigen operativen Kapazitäten für Vertragsverwaltung, Servicekoordination und Kommunikation mit der Gemeinde. Internationale Landschaftsbauunternehmen können zwar teilnehmen, die Sprachbarriere begünstigt jedoch faktisch Auftragnehmer aus der belgisch-flämischen Region und niederländische Anbieter mit Erfahrung auf dem belgischen Markt. Diese Voraussetzung gewährleistet eine reibungslose Koordination mit den Mitarbeitern der Stadt Hasselt, den Parkverwaltungen und den Facility Managern, die auf Niederländisch arbeiten, ohne zusätzlichen Übersetzungsaufwand.

    Grundstücksstruktur und geografische Segmentierung: Die Aufteilung des Gebiets von Hasselt in sechs Lose unterteilt es in klar definierte geografische Sektoren. So können Auftragnehmer auf einzelne Zonen bieten, die ihren Kapazitäten hinsichtlich Geräteeinsatz, Personalverfügbarkeit und Einsatzradius entsprechen. Die Lose 1–3 (jeweils 1 Mio. € bis 1,07 Mio. €) umfassen große, mehrere Hektar große Instandhaltungsgebiete, während die Lose 4–5 (348.000 € bis 548.000 €) Aufträge im mittleren Segment bieten. Los 6 (23.721 € für das Gelände des OCMW-Gebäudes) ermöglicht kleineren spezialisierten Firmen oder Auftragnehmern der Sozialwirtschaft, die Einrichtungen der Wohlfahrtsbranche betreuen, einen Einstieg.

    Die Rahmenstruktur mit einem Teilnehmer pro Los schafft exklusive Servicegebiete und beseitigt nach der Auftragsvergabe den Wettbewerb mehrerer Anbieter innerhalb der jeweiligen Sektoren. Dies kommt den erfolgreichen Auftragnehmern durch planbare Servicevolumina und effiziente Mobilisierung zugute, erfordert jedoch angesichts der rein kostenbasierten Bewertung realistische Preisgestaltung, um sich Lose zu sichern. Bieter müssen strategisch prüfen, welche Lose mit den vorhandenen Anlagenstandorten, der Personalkapazität und ihrer Wettbewerbsposition übereinstimmen.

    Vertragsdauer und Verlängerung: Der elfmonatige Basisvertrag, der von Frühjahr 2026 bis Dezember 2026 läuft, orientiert sich an den saisonalen Rasenmähzyklen, da der Bedarf an Rasenpflege und -wachstum in den Monaten April bis Oktober konzentriert ist. Eine explizite Verlängerungsoption ermöglicht die Vertragsverlängerung bis 2027 und gegebenenfalls darüber hinaus. Dies bietet den Lieferanten mehrjährige Umsatzsicherheit und bewahrt gleichzeitig die Flexibilität der Stadt Hasselt, die Leistungsbeschreibung anzupassen oder die Preise nach einer ersten Leistungsbewertung am Markt zu testen.

    Bereitschaftsdienstmodell: Die Rufbereitschaftsstruktur des Rahmenvertrags sieht vor, dass die Stadt Hasselt Serviceaufträge bedarfsorientiert auf Basis des Graswachstums, der Wetterbedingungen und saisonaler Wartungspläne erteilt, anstatt feste Besuchsintervalle einzuhalten. Auftragnehmer müssen eine schnelle Einsatzbereitschaft, flexible Personalplanung und die Verfügbarkeit von Ausrüstung gewährleisten, um die Aufträge innerhalb der vorgegebenen Reaktionszeiten ausführen zu können. Dieses Modell verlagert das Risiko von Wetter- und Wachstumsschwankungen auf die Lieferanten, die ihre Preise entsprechend dem variablen Servicevolumen während der Vertragslaufzeit kalkulieren müssen.

    Finanzielle Garantie: Die gemäß 3% geforderte Angebotsgarantie (auf die nächste Zehnerstelle gerundet, angegeben als 4.400 €) stellt moderate finanzielle Hürden dar, wie sie für kommunale Dienstleistungsverträge üblich sind. Für Los 1 (1.002.520 €) beträgt die 3%-Garantie ca. 30.076 €, für Los 6 (23.721 €) ca. 712 €. Die Garantie schützt die Stadt Hasselt vor einem Rückzug des Angebots oder der Nichterfüllung des Vertrags und bleibt gleichzeitig für etablierte regionale Auftragnehmer mit üblicher Bürgschaftskapazität zugänglich.

    Einreichungszeitplan: Die 29-tägige Einreichungsfrist vom Veröffentlichungsdatum (31. März 2026) bis zum Abgabetermin (29. April 2026) bietet ausreichend Zeit für Ortsbesichtigungen, Flächenmessungen, die Planung des Geräteeinsatzes und die Kostenmodellierung für mehrere Grundstücke. Auftragnehmer müssen jedoch zügig den grundstücksspezifischen Servicebedarf ermitteln, die saisonalen Mähfrequenzen berechnen, die Kraftstoff- und Arbeitskosten modellieren und wettbewerbsfähige Preise entwickeln, da der Abgabetermin im April mit den Vorbereitungen für die Hauptwachstumsphase des Grases im Mai/Juni zusammenfällt.

    Transparenz bei der Angebotsöffnung: Die für den 29. April 2026 (gleichzeitig mit dem Einreichungstermin) geplante Angebotsöffnung markiert die öffentliche Öffnung der Angebote, bei der die eingereichten Preise für alle Teilnehmer einsehbar sind. Dieser in der belgischen öffentlichen Auftragsvergabe übliche Transparenzmechanismus ermöglicht es Auftragnehmern, die Wettbewerbspreise und die Marktpositionierung zu verstehen. Die reine Kostenbewertung führt jedoch dazu, dass das niedrigste konforme Angebot pro Los den Zuschlag erhält, unabhängig von geringfügigen Preisunterschieden.

    Strategische Muster bei der Beschaffung von Grünflächen durch flämische Kommunen

    Der Rasenmähvertrag der Stadt Hasselt spiegelt einen breiteren Trend im flämischen kommunalen Beschaffungswesen wider, wo Städte die saisonale Grünflächenpflege in Rahmenverträgen für mehrere Grundstücke zusammenfassen und so eine geografische Segmentierung der Dienstleistungen mit der Spezialisierung der Auftragnehmer in Einklang bringen. Der Vertragswert von 4 Millionen Euro und die Laufzeit von 11 Monaten mit Verlängerungsoption deuten auf systematische Outsourcing-Strategien hin, die kleinere, wiederkehrende Verträge durch strukturierte Rahmenverträge ersetzen. Dies ermöglicht Leistungsüberwachung, Kostenkontrolle und administrative Effizienz.

    Die Wettbewerbsanalyse zeigt 30 historische Verträge im Wert von 3,1 Millionen Euro (durchschnittlich 103.000 Euro) im Vergleich zu den sechs Losen dieses Rahmenvertrags mit einem Volumen von 23.721 bis 1.072.948 Euro. Dies deutet auf eine Konsolidierung des Beschaffungswesens hin, bei der ehemals fragmentierte Saisonverträge in größere regionale Rahmenverträge integriert werden. Diese Entwicklung begünstigt etablierte regionale Auftragnehmer mit mehreren Teams, einem eigenen Gerätepark (Aufsitzmäher, Sammelanhänger, Kantenschneider) und Systemen zur Personaleinsatzplanung, die die gleichzeitige Durchführung von Mäharbeiten auf verschiedenen kommunalen Flächen ermöglichen.

    Die langjährige Marktführerschaft von AE Engineering mit 1,2 Mio. € aus zwei Aufträgen mit einem durchschnittlichen Volumen von 600.000 € deutet auf die Integration der Grünflächenpflege in umfassendere kommunale Infrastrukturprojekte hin. Spezialisierte Unternehmen wie Pius Floris Boomverzorging Dolmans Landscaping, Van der Linden und Debeer Devos demonstrieren hingegen die engagierte Beteiligung von Gartenbauunternehmen. Der Markt bietet sowohl Ingenieurbüros, die Grünflächenarbeiten mit Tiefbauprojekten kombinieren, als auch reinen Landschaftsbauunternehmen, die sich ausschließlich auf die Grünflächenpflege konzentrieren, ein Umfeld, in dem technische Kompetenz, Preisgestaltung und Serviceflexibilität über die Auftragsvergabe entscheiden.

    Die geografische Aufteilung in sechs Sektoren spiegelt die Optimierung der kommunalen Dienstleistungen wider, indem sie die Erreichbarkeit von Auftragnehmern mit dem administrativen Koordinierungsaufwand in Einklang bringt. Die größeren Lose 1–3 (jeweils über 1 Mio. €) umfassen voraussichtlich große Parks, Grünstreifen entlang von Straßen und institutionelle Gelände, die den Einsatz von Großmähern und mehreren Mitarbeitern erfordern. Die kleineren Lose 4–5 (348.000 €–548.000 €) können Nachbarschaftsparks, Verkehrsinseln und verteilte Grünflächen umfassen, die sich für mittelgroße Auftragnehmer eignen. Los 6, das sich auf Grundstücke von Sozialeinrichtungen (23.721 €) konzentriert, bietet spezielle Möglichkeiten, die potenziell für Sozialunternehmen oder auf Inklusion ausgerichtete Auftragnehmer reserviert sind, die gefährdete Bevölkerungsgruppen betreuen.

    Hermix-Nutzer, die diese Ausschreibung analysieren, erhalten innerhalb von Minuten statt Stunden Wettbewerbsinformationen zu Leistungsmustern von Auftragnehmern, den Beschaffungszyklen der Stadt Hasselt und Prognosen zu Vertragsverlängerungen. Das Behördenprofil der Plattform zeigt 12 anstehende Vertragsverlängerungen für die Grünflächenpflege im Wert von 8,6 Millionen Euro sowie insgesamt 198 Vertragsverlängerungen im Wert von 95 Millionen Euro. Dies liefert Kontext zum Beschaffungsrhythmus der Stadt Hasselt und ermöglicht die Planung langfristiger Partnerschaften im Bereich kommunaler Dienstleistungen.

    Das Fehlen von EU-Fördermitteln vereinfacht die Einhaltung der Vorschriften, während die ausschließliche Kostenbewertung als Vergabekriterium die Komplexität der Qualitätsbewertung reduziert und den Aufwand für die Angebotserstellung auf den Nachweis der technischen Konformität und eine wettbewerbsfähige Preisgestaltung beschränkt. Das offene Verfahren und die Anforderung flämischer Sprachkenntnisse schaffen gemeinsam Teilnahmebedingungen, die regionale belgische und niederländische Auftragnehmer mit etablierter Erfahrung im Bereich kommunaler Dienstleistungen, standardisierter Ausrüstung und nachweislicher Erfolgsbilanz bei flämischen Kommunalaufträgen begünstigen.

    Praktische Hinweise für Bieter

    Für wen diese Einladung geeignet ist:

    • Regionale Landschaftsbauunternehmen und kommunale Grünflächenpflegefirmen mit flämischsprachigen Betriebsfähigkeiten, der Fähigkeit zum Einsatz mehrerer Teams und einem Fuhrpark an industriellen Rasenmähern, der für die Pflege von über 10 Hektar großen Gebieten geeignet ist.
    • Auftragnehmer aus dem belgischen Limburg oder der niederländischen Grenzregion mit bestehenden Lagerstandorten für ihre Ausrüstung in der Nähe von Hasselt, wodurch die Mobilisierungskosten gesenkt und eine schnelle Reaktion auf Serviceaufträge während der gesamten Vegetationsperiode ermöglicht wird.
    • Etablierte kommunale Dienstleister mit nachweislicher Erfolgsbilanz bei flämischen Kommunalverträgen, standardisierten Serviceprotokollen und Leistungsüberwachungssystemen, die den belgischen Beschaffungsanforderungen des öffentlichen Sektors entsprechen.
    • Spezialisierte Grünflächenunternehmen oder Sozialwirtschaftsunternehmen, die auf Los 6 (OCMW-Gebäudegrundstück im Wert von 23.721 €) abzielen und einen Einstieg in den kommunalen Rahmen bieten, ohne dass eine großflächige, mehrere Hektar umfassende Dienstleistungskapazität erforderlich ist.

    Kritische Aufmerksamkeitspunkte:

    • Kostenbasierte Bewertungsstrategie: Entwickeln Sie eine äußerst wettbewerbsfähige Preisgestaltung, die eine realistische Kostenmodellierung für die variable Volumen-basierte Rufbereitschaft über 11-monatige Saisonzyklen hinweg widerspiegelt, wobei zu berücksichtigen ist, dass das niedrigste konforme Angebot pro Los den Zuschlag erhält, ohne dass Qualitätsbewertungen Preisunterschiede ausgleichen.
    • Grundstücksauswahl und Portfoliostrategie: Bewerten Sie die Ausrüstungskapazität, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften und die geografische Nähe, um optimale Loskombinationen zu ermitteln, wobei besonderes Augenmerk darauf gelegt wird, ob große Lose 1-3 (jeweils über 1 Mio. €), mittelgroße Lose 4-5 (348.000 € bis 548.000 €) oder das spezialisierte Los 6 (23.721 € OCMW-Gelände) angestrebt werden sollen.
    • Modellierung der Rufbereitschaftsdienstbereitstellung: Der Preis für variable Serviceleistungen richtet sich nach dem wetterabhängigen Graswachstum und nicht nach festen Besuchsfrequenzen. Dabei werden Puffer für Zeiten hoher Nachfrage (Wachstumsspitzen von Mai bis Juli) sowie Kapazitätsengpässe in Ruhephasen oder bei Dürre berücksichtigt.
    • Geografische Sektor-Standortbewertung: Führen Sie vor Angebotsabgabe Besichtigungen der jeweiligen Zielgrundstücke im entsprechenden Versorgungsgebiet durch, messen Sie die Rasenflächen, ermitteln Sie Zufahrtsbeschränkungen, bewerten Sie den Gerätebedarf (Aufsitz- vs. Handrasenmäher) und erstellen Sie Karten der Anfahrtswege zwischen den verteilten Grundstücken innerhalb der Sektoren.
    • Vorbereitung der Finanzgarantie: Stellen Sie die Gebotssicherheit für 3% (angegebener Betrag 4.400 €, die tatsächliche Berechnung variiert jedoch je nach Loswert) durch Bankgarantien oder Versicherungsbürgschaften sicher, um sicherzustellen, dass die Bürgschaftskapazität die Durchführung von Geboten für mehrere Lose gleichzeitig ermöglicht, falls Sie in mehreren Sektoren gleichzeitig aktiv sind.
    • Einhaltung der flämischen Sprache: Sicherstellen, dass sämtliche Angebotsunterlagen, technischen Spezifikationen und die laufende Vertragskommunikation in Niederländisch erfolgen können, wobei die Bauleiter und die Verbindungsmitarbeiter der Gemeinde über fließende Flämischkenntnisse verfügen müssen, um die Koordination mit den Abteilungen für Parks und Einrichtungen von Hasselt zu gewährleisten.
    • Preisgestaltung für Verlängerungsoptionen: Zu berücksichtigen ist, dass eine explizite Verlängerungsklausel die Verträge bis 2027-2028 verlängern kann, was eine nachhaltige Preisgestaltung erfordert, die über mehrere Jahre hinweg profitabel bleibt, selbst wenn die Treibstoffkosten, Lohnkosten oder Ausrüstungskosten während der anfänglichen 11-monatigen Vertragslaufzeit steigen.
    • Verwaltung der Einreichungsfristen: Vollständige Standortbewertungen, Kostenmodellierung, Planung der Gerätezuweisung und flämischsprachige Angebotsunterlagen bis zum Stichtag 29. April 2026, wobei die Angebotsvorbereitung während des Zeitraums März-April koordiniert wird, wenn sich die Auftragnehmer gleichzeitig auf die Mobilisierung während der Hauptwachstumsphase des Grases im Mai vorbereiten.
    • Technische Konformitätsdokumentation: Nachweis der Einhaltung der kommunalen Vorgaben für die Rasenpflege (Mähhöhen, Anforderungen an die Grasfangung, Standards für das Kantenschneiden, Protokolle zur Abfallbeseitigung) durch Ausrüstungslisten, Methodenbeschreibungen und Qualitätssicherungsverfahren, die den Erwartungen der flämischen Kommunen an die Dienstleistungen entsprechen.

    Fazit

    Dieser 4 Millionen Euro teure Rahmenvertrag für Rasenmäharbeiten stellt den systematischen Ansatz der Stadt Hasselt zur Auslagerung der städtischen Grünflächenpflege dar. Er bündelt die saisonalen Rasenmäharbeiten in strukturierten geografischen Rahmen und ermöglicht so die Überwachung der Leistung, die Kostenkontrolle und die Spezialisierung der Auftragnehmer in den Parks, Straßen und institutionellen Anlagen der Stadt.

    Die Struktur der Ausschreibung mit sechs Losen, die ausschließliche Kostenbewertung und das Modell mit einem Teilnehmer pro Sektor begünstigen etablierte regionale Landschaftsbauunternehmen mit Ausrüstungskapazität, flexibler Belegschaft und wettbewerbsfähigen Preisen, die den flämischen kommunalen Dienstleistungsstandards entsprechen. Gleichzeitig schafft das 23.721 € schwere OCMW-Los Einstiegsmöglichkeiten für kleinere spezialisierte Firmen oder Sozialunternehmen.

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