Infraestruturas de Portugal hat eine Ausschreibung im Wert von 21.500.000 € für die Entwicklung und Zertifizierung von STM (Sistema de Gestão de Tráfego – Verkehrsmanagementsystem) in zwei Losen veröffentlicht. Die Ausschreibung wurde am 2. September 2025 veröffentlicht, die Bewerbungsfrist endet am 22. September 2025. Das offene Vergabeverfahren mit EU-Förderung verwendet Qualitäts- und Preiskriterien. Los 1 konzentriert sich auf den Großraum Lissabon (14.000.000 €), während Los 2 außerregionale NUTS-3-Gebiete (7.500.000 €) umfasst. Die 20-tägige Bewerbungsfrist und die Anforderung portugiesischer Sprachkenntnisse richten sich an etablierte Ingenieurbüros mit Expertise im Bereich Eisenbahninfrastruktur. Angesichts der umfangreichen Beschaffungshistorie von Infraestruturas de Portugal mit einem Gesamtvolumen von 22 Milliarden € an vergebenen Aufträgen und den engen Beziehungen zu spezialisierten Ingenieurbüros bietet diese Ausschreibung erhebliches Potenzial für Unternehmen, die sich auf Eisenbahnverkehrsmanagementsysteme und Zertifizierungsdienstleistungen spezialisiert haben.
Den Ausschreibungsrahmen verstehen
Diese Beschaffung erfolgt im Rahmen eines offenen Verfahrens. Die Ausschreibung wurde am 2. September 2025 veröffentlicht, die Angebotsfrist endete am 22. September 2025. Für die Angebotserstellung wurde eine Frist von 20 Tagen eingeräumt. Die Angebotsöffnung findet am 23. September 2025, einen Tag nach Ablauf der Angebotsfrist, statt. Der Vertrag trägt die Dokumenten-ID 00570728-2025 und die Referenznummer 10020551 und wurde über TED (Tenders Electronic Daily) veröffentlicht.
Die Vertragslaufzeit ist in den Unterlagen nicht angegeben; diese Information wird in den vollständigen Ausschreibungsunterlagen detailliert aufgeführt. Die Bewertungskriterien berücksichtigen sowohl Qualität als auch Preis und zeigen, dass Infraestruturas de Portugal sowohl wettbewerbsfähige Kosten als auch nachgewiesene technische Kompetenz anstrebt. Die Anforderung portugiesischer Sprache für Angebote entspricht den nationalen Vergabevorschriften und den Anforderungen an die technische Dokumentation.
Der Vertrag profitiert von EU-Fördergeldern und ist somit mit europäischen Infrastrukturentwicklungsprogrammen abgestimmt. Der dienstleistungsorientierte Ansatz konzentriert sich auf die technische Entwicklung und Zertifizierung anstatt auf den baulichen Bau, weshalb Lieferanten mit spezialisierter Ingenieurkompetenz und Zertifizierungskapazitäten erforderlich sind.
Die Käuferorganisation verstehen
Infraestruturas de Portugal ist der nationale Betreiber der Eisenbahninfrastruktur Portugals und fungiert als öffentlich-rechtliche Einrichtung mit dem Schwerpunkt auf allgemeinen öffentlichen Dienstleistungen. Die Organisation ist per E-Mail unter publicar.dcl@infraestruturasdeportugal.pt und telefonisch unter +351 212879000 erreichbar. Weitere Informationen finden Sie unter [Link einfügen]. https://www.infraestruturasdeportugal.pt.
Der Beschaffungskontext zeigt eine substanzielle und kontinuierliche Marktaktivität von Infraestruturas de Portugal. Das Unternehmen hat derzeit 17 offene Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von 160 Mio. €, was auf umfangreiche laufende Beschaffungsaktivitäten hindeutet. Historische Daten weisen 724 Vertragsverlängerungen im Wert von 6,9 Mrd. € und 2.300 Auftragsvergaben mit einem Gesamtvolumen von 22 Mrd. € aus. Dies belegt, dass Infraestruturas de Portugal eine bedeutende Beschaffungsstelle im portugiesischen Infrastruktursektor darstellt.
Die Organisation hat 494 ähnliche Aufträge im Wert von 756 Mio. € vergeben und 190 ähnliche Aufträge im Wert von 230 Mio. € verlängert. Dies verdeutlicht etablierte Muster bei der Beschaffung von Ingenieurdienstleistungen. Die Daten legen nahe, dass erfolgreiche Anbieter aufgrund ihrer Leistung ein hohes Potenzial für zukünftige Projekte und Vertragsverlängerungen haben.
Die Lieferantenbasis von Infraestruturas de Portugal zeichnet sich durch etablierte Geschäftsbeziehungen zu spezialisierten Ingenieurbüros aus. Zu den größten Auftragnehmern zählen COBA CONSULTORES DE ENGENHARIA E AMBIENTE (48 Mio. € in 24 Verträgen), TPF CONSULTORES DE ENGENHARIA E ARQUITETURA (38 Mio. € in 26 Verträgen) und TECNOFISIL CONSULTORES DE ENGENHARIA (33 Mio. € in 40 Verträgen). Die Auftragsdaten zeigen überwiegend portugiesische Lieferanten (448 Verträge im Wert von 633 Mio. €), gefolgt von spanischen (30 Verträge im Wert von 104 Mio. €), schweizerischen (2 Verträge im Wert von 18 Mio. €), französischen (4 Verträge im Wert von 963.000 €) und US-amerikanischen Lieferanten (1 Vertrag im Wert von 895.000 €).
Der breitere Marktkontext zeigt 858 andere Käufer mit ähnlichen Projekten im Gesamtwert von 5,2 Milliarden Euro, wodurch sich diese Beschaffung in einen bedeutenden europäischen Markt für Ingenieurdienstleistungen im Bereich der Eisenbahninfrastruktur einordnet.
Umfassende Serviceanforderungen
Die Ausschreibung umfasst die Entwicklung und Zertifizierung eines Verkehrsmanagementsystems (STM) in zwei geografischen Regionen. Die grundlegenden Ausschreibungsunterlagen enthalten nur wenige technische Details; die vollständigen Spezifikationen sind über die bereitgestellten Links abrufbar.
Los 1 umfasst die Entwicklung und Zertifizierung von STM-Systemen für den Großraum Lissabon und hat einen Wert von 14.000.000 €. Die Angabe des Leistungsstandorts als “Area Metropolitana de Lisboa” (Großraum Lissabon) deutet darauf hin, dass sich die Arbeiten auf die portugiesische Hauptstadtregion und die umliegende Metropolinfrastruktur konzentrieren. Die höhere Wertzuweisung lässt auf komplexere technische Anforderungen oder eine größere geografische Abdeckung innerhalb des Großraums schließen.
Los 2 umfasst die STM-Entwicklung und -Zertifizierung für außerregionale NUTS-3-Gebiete im Wert von 7.500.000 €. Die Bezeichnung “außerregional NUTS 3” bezieht sich in der Regel auf Gebiete, die keiner spezifischen Region auf NUTS-2-Ebene angehören und umfasst häufig Sonderverwaltungszonen oder grenzüberschreitende Gebiete. Diese Losstruktur verdeutlicht die besonderen Anforderungen für Gebiete außerhalb der üblichen regionalen Klassifizierungen.
Beide Lose verwenden Qualität und Preis als Vergabekriterien, was darauf hindeutet, dass bei der Bewertung technische Leistungsfähigkeit und Kostenwettbewerbsfähigkeit gleichermaßen berücksichtigt werden. Die beträchtlichen Auftragswerte lassen auf eine umfassende Systementwicklung schließen, die Design, Implementierungsplanung, Testverfahren und die für Eisenbahnverkehrsmanagementsysteme erforderlichen formalen Zertifizierungsprozesse umfasst.
Marktpositionierung und Wettbewerbsanalyse
Der Markt für Ingenieurberatung im Bereich Eisenbahninfrastruktur weist aufgrund dokumentierter Vergabehistorie spezifische Wettbewerbsmerkmale auf. Infraestruturas de Portugal verfügt über ein etabliertes Auftragsnetzwerk mit Beziehungen zu führenden portugiesischen und internationalen Ingenieurbüros, die komplexe Infrastrukturprojekte realisieren können. Der Qualitäts- und Preisbewertungsansatz berücksichtigt sowohl die Anforderungen an die technische Expertise als auch die Kosten.
Für den Markteintritt müssen Anbieter ihre Kompetenzen in der Entwicklung von Eisenbahnverkehrsmanagementsystemen und in Zertifizierungsverfahren nachweisen. Die EU-Förderung setzt die Einhaltung europäischer Eisenbahnnormen und Vergabevorschriften voraus. Die portugiesische Sprachvoraussetzung deutet darauf hin, dass eine lokale Präsenz oder Partnerschaften für die Projektkoordination und die Kommunikation mit den Stakeholdern von Vorteil sind.
Die beträchtlichen Auftragswerte eröffnen Chancen für große Ingenieurbüros mit fundierter Expertise im Eisenbahnbau. Die Aufteilung in zwei Lose ermöglicht eine Spezialisierung nach geografischem Schwerpunkt oder technischen Kompetenzen; Anbieter könnten jedoch prinzipiell für beide Lose bieten, sofern sie die entsprechende Kapazität nachweisen.
Strategische Analyse auf Basis der Dokumentation
Die Erfolgsfaktoren ergeben sich aus den dokumentierten Anforderungen und der Beschaffungshistorie. Die Qualitäts- und Preisbewertung zeigt, dass Lieferanten wettbewerbsfähige Preise mit nachgewiesenen technischen Kompetenzen im Bereich des Eisenbahnverkehrsmanagements und der Zertifizierungsprozesse in Einklang bringen müssen. Die 20-tägige Antragsfrist erfordert von den Lieferanten, dass sie über die notwendigen Kompetenzen und Dokumentationen verfügen, um eine umfassende Angebotserstellung zu ermöglichen.
Das etablierte Muster bei Vertragsvergaben (494 ähnliche Aufträge im Wert von 756 Mio. €) und -verlängerungen (190 Verlängerungen im Wert von 230 Mio. €) deutet darauf hin, dass erfolgreiche Anbieter ein hohes Potenzial für langfristige Geschäftsbeziehungen und zukünftige Projektmöglichkeiten haben. Die durchschnittlichen Auftragswerte der führenden Auftragnehmer, die zwischen 163.000 € und 2,4 Mio. € liegen, weisen auf unterschiedliche Projektgrößen und Spezialisierungsmöglichkeiten hin.
Der EU-Förderkontext deutet auf eine Übereinstimmung mit europäischen Eisenbahnentwicklungsprogrammen hin und eröffnet erfolgreichen Anbietern möglicherweise Chancen auf einen breiteren Zugang zum europäischen Markt.
Praktische Hinweise
Anhand der dokumentierten Anforderungen sollten interessierte Anbieter ihre Kompetenzen in der Entwicklung und Zertifizierung von Eisenbahnverkehrsmanagementsystemen nachweisen. Die Anforderungen an die portugiesische Sprache und die lokalen Leistungsstandorte legen nahe, dass Anbieter geeignete lokale Partnerschaften oder Kompetenzen aufbauen sollten, um eine effektive Projektabwicklung zu gewährleisten.
Der Qualitäts- und Preisbewertungsansatz sieht vor, dass Lieferanten umfassende technische Dokumentationen vorlegen sollten, die ihre Expertise im Eisenbahnbereich belegen und gleichzeitig wettbewerbsfähige Preisstrategien präsentieren. Nachweise über erfolgreiche STM-Entwicklungsprojekte und Zertifizierungserfahrung sind wichtige Bewertungskriterien.
Die Frist am 22. September 2025 erfordert die Erstellung der portugiesischsprachigen Angebotsunterlagen innerhalb eines 20-tägigen Zeitraums. Lieferanten sollten sich für detaillierte technische Spezifikationen und Anforderungen, die nicht in der allgemeinen Ausschreibung enthalten sind, direkt an Infraestruturas de Portugal unter publicar.dcl@infraestruturasdeportugal.pt wenden.
Marktkontext und damit verbundene Chancen
Diese Beschaffung ist Teil des breiteren europäischen Marktes für die Entwicklung von Eisenbahninfrastruktur, wie die 858 vergleichbaren Auftraggeber mit einem Gesamtprojektvolumen von 5,2 Mrd. € belegen. Die umfangreiche Erneuerungstätigkeit (190 Erneuerungen im Wert von 230 Mio. €) deutet auf eine kontinuierliche Infrastrukturentwicklung hin, die über diese konkrete Ausschreibung hinaus nachhaltige Geschäftsmöglichkeiten schafft.
Die dokumentierten Auftragsbeziehungen zeigen Chancen für etablierte Ingenieurbüros mit Spezialisierung auf Eisenbahninfrastruktur auf. Unternehmen wie COBA, TPF und TECNOFISIL stehen für erfolgreiche, langjährige Partnerschaften mit durchschnittlichen Auftragswerten zwischen 834.000 € und 2 Mio. €, was auf beständige Beschaffungsmuster im Infrastruktursektor hindeutet.
Diese Ausschreibung bietet qualifizierten Ingenieurberatungsunternehmen die Möglichkeit, Beziehungen zum nationalen Eisenbahninfrastrukturmanager Portugals aufzubauen oder zu stärken und gleichzeitig ihre Kompetenzen in der Entwicklung von Verkehrsmanagementsystemen im europäischen Eisenbahnentwicklungskontext unter Beweis zu stellen.
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PS: Diese Analyse basiert auf öffentlich zugänglichen Ausschreibungsunterlagen und Daten des Auftraggebers. Obwohl wir uns um korrekte Informationen bemühen, liegt es in der Verantwortung der Nutzer, alle Angaben anhand der offiziellen Ausschreibungsunterlagen zu überprüfen, bevor sie Beschaffungsentscheidungen treffen.
