Fortifikationsverket startet Ausschreibung für stellvertretenden Projektmanager im Wert von 437.000 € in Stockholm

Gliederung

    Biträdande projektledare Stockholm

    Ein 66-monatiger Dienstleistungsvertrag zur Unterstützung des Bauprojektmanagements bei der schwedischen nationalen Festungsbehörde signalisiert ein langfristiges Infrastrukturengagement, das durch eine Beschaffungshistorie mit einem Gesamtvolumen von 919 Millionen Euro an Auftragsvergaben untermauert wird.

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    Fortifikationsverket ist die schwedische Behörde, die für die Bereitstellung von Gebäuden, Anlagen und Bauleistungen für die schwedischen Streitkräfte und andere verteidigungsbezogene Organisationen zuständig ist. Die Behörde sucht nun in Stockholm eine/n Assistenz-Projektmanager/in zur Unterstützung der eigenen Projektmanager/innen in den Bereichen Vorstudien, Planung und Bau. Der Auftrag hat einen Wert von 437.349,66 € und eine Laufzeit von 66 Monaten. Damit zählt er zu den längerfristigen Bauleitungsaufträgen im aktuellen schwedischen öffentlichen Ausschreibungsmarkt.

    Dieses am 17. Februar 2026 veröffentlichte und am 16. März 2026 einzuhaltende Verfahren ist ein wettbewerbsorientiertes Verhandlungsverfahren. Für schwedische Ingenieur- und Bauberatungsunternehmen mit Projektmanagementkompetenz in der Region Stockholm ist das Zeitfenster kurz, und das Verfahren erfordert aktives Engagement vom ersten Kontakt an.

    Überblick über die Möglichkeiten

    Auftraggeber: Fortifikationsverket Referenznummer: 807/2026 Dokument-ID: 00111800-2026 Ausschreibungstitel: Stellvertretender Projektmanager Stockholm (Biträdande projektledare Stockholm)

    Arbeitsumfang: Die Aufgabe umfasst die Rolle des stellvertretenden Projektleiters zur Unterstützung der Projektleiter von Fortifikationsverket und beinhaltet die Mitwirkung in den Vorstudien-, Planungs- und Bauphasen von Infrastrukturprojekten in der Region Stockholm.

    Grundstücksstruktur:

    • Los 0: Assistenz-Projektmanager Stockholm – Loswert 437.349,66 €

    Veranstaltungsort: Stockholms län, Schweden Geschätzter Gesamtwert: €437,349.66 Vertragsdauer:66 Monate Verfahrensart: Ausgehandelt nach vorheriger Veröffentlichung einer Ausschreibung / wettbewerbsorientiert mit VerhandlungVergabekriterien: Unbekannt (nicht im PDF angegeben) Veröffentlichungsdatum: 17/02/2026 Frist: 16/03/2026 Sprachliche Anforderungen: Nur Schwedisch EU-Förderung: NEIN Kontakt: Victoria Jonsson, victoria.jonsson@fortifikationsverket.se / +46 010-44 44 000 Einreichungsportal: https://tendsign.com/doc.aspx?MeFormsNoticeId=83702&GoTo=Tender

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    Autorität und Geschichte

    Fortifikationsverket ist als Ministerium bzw. nationale Bundesbehörde mit allgemeiner öffentlicher Dienstleistungstätigkeit eingestuft. Es fungiert als Schwedens spezialisierte Agentur für Verteidigungsinfrastruktur und beschafft fortlaufend Bauleitungs-, Ingenieur- und Inspektionsleistungen, um seinen Verpflichtungen gegenüber den schwedischen Streitkräften nachzukommen.

    Die Beschaffungsaktivitäten der Behörde sind umfangreich. Die Hermix-Plattform weist 688 Gesamtaufträge mit einem Gesamtvolumen von 919 Millionen Euro aus, davon 393 ähnliche Aufträge im Wert von 58 Millionen Euro. Auch die Verlängerungspipeline ist aktiv: 341 Gesamtaufträge mit einem Volumen von 1,9 Milliarden Euro und 120 ähnliche Aufträge mit einem Volumen von 57 Millionen Euro. Aktuell läuft eine ähnliche öffentliche Ausschreibung im Wert von 3,9 Millionen Euro und fünf Gesamtaufträge im Wert von 29 Millionen Euro. Vier ähnliche Vorankündigungen wurden im Wert von 986.000 Euro registriert, acht weitere Vorankündigungen im Wert von insgesamt 6 Millionen Euro.

    Die Größenordnung der Vertragsverlängerungen ist der aussagekräftigste Indikator. Mit insgesamt 1,9 Milliarden Euro an Verlängerungen in 341 Verträgen ist Fortifikationsverket ein Auftraggeber, der Bau- und Ingenieurdienstleistungen kontinuierlich neu ausschreibt. Ein Lieferant, der hier eine Geschäftsbeziehung eingeht, geht eine langfristige Partnerschaft ein, kein Einzelprojekt. Die Vertragslaufzeit von 66 Monaten unterstreicht dies: Fortifikationsverket richtet seine Beschaffung auf langfristige Projektabwicklung aus, nicht auf kurze Zyklen. Darüber hinaus verfügen 3.300 weitere Auftraggeber in ganz Europa über ähnliche Projekte mit einem Gesamtvolumen von 6,9 Milliarden Euro, was die hohe Nachfrage nach Bauprojektmanagementleistungen im öffentlichen Sektor bestätigt.

    Wettbewerbsumfeld

    Die Tabelle „Gewinner ähnlicher Aufträge“ (Daten beschränkt auf 10 Ergebnisse) zeigt ein Feld, das von großen schwedischen Ingenieurbüros mit hoher Auftragshäufigkeit dominiert wird. Die vollständige Aufschlüsselung lautet wie folgt:

    • Ramboll: 6,3 Mio. € verteilt auf 61 Verträge, durchschnittlich 109.000 € pro Vertrag
    • WSP Schweden: 4,7 Mio. € verteilt auf 38 Verträge, durchschnittlich 139.000 € pro Vertrag
    • AF-Infrastruktur: 3,3 Mio. € verteilt auf 38 Verträge, durchschnittlich 89.000 € pro Vertrag
    • Tyrens Sverige: 571.000 € verteilt auf 17 Verträge, durchschnittlich 34.000 € pro Vertrag
    • Sweco-Strukturen: 4,7 Mio. € verteilt auf 14 Verträge, durchschnittlich 362.000 € pro Vertrag
    • Flugplatzgruppe Schweden: 941.000 € verteilt auf 11 Verträge, durchschnittlich 86.000 € pro Vertrag
    • Sweco Sverige: 11 Millionen Euro verteilt auf 10 Verträge, durchschnittlich 2,3 Millionen Euro pro Vertrag
    • Bengt Dahlgren Skovde: 1,8 Mio. € verteilt auf 8 Verträge, durchschnittlich 231.000 € pro Vertrag
    • PE Teknik Arkitektur: 2,5 Mio. € verteilt auf 7 Verträge, durchschnittlich 358.000 € pro Vertrag
    • Pontarius: 941.000 € verteilt auf 6 Verträge, durchschnittlich 157.000 € pro Vertrag

    Sweco Sverige sticht mit einem Gesamtvolumen von 11 Mio. € in zehn Verträgen und einem durchschnittlichen Auftragswert von 2,3 Mio. € hervor. Dies deutet darauf hin, dass Sweco Sverige eher große, zusammenhängende Aufträge als viele kleinere gewinnt. Ramboll führt mit 61 Verträgen die Liste der Vertragsarten an, was ein kontinuierliches Muster beim Gewinn kleinerer Projektmanagement- und Beratungsaufträge widerspiegelt. WSP Sverige und AF Infrastructure halten jeweils 38 Verträge und bestätigen damit ihre Position als systematische Wiederholungssieger in dieser Kategorie.

    Die Tabelle der Auftragnehmerländer weist Schweden als einziges Land aus: 374 Verträge mit einem Gesamtvolumen von 58 Mio. € und einem Durchschnittswert von 172.000 €. Es handelt sich hierbei um einen rein schwedischen Markt. Sprachliche Anforderungen, Sicherheitserwägungen aufgrund des Verteidigungsauftrags von Fortifikationsverket und etablierte Beschaffungsbeziehungen führen faktisch zu einem ausschließlich schwedischen Wettbewerbsumfeld.

    Kommerzielle und verfahrenstechnische Signale

    Vergabekriterien: Im PDF werden die Bewertungskriterien als unbekannt angegeben. Es liegen keine Angaben zur Gewichtung oder Punktevergabe vor. Angesichts des Kontextes der Verteidigungsinfrastruktur und des Verhandlungsverfahrens sollten Bieter davon ausgehen, dass die Bewertung neben den kommerziellen Bedingungen auch die technische Kompetenz, einschlägige Projektmanagementerfahrung und die Qualifikation des Teams umfasst.

    Verfahrensart: Das Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung ist von großer Bedeutung. Es handelt sich nicht um eine einfache offene Ausschreibung, bei der Angebote in einer einzigen Runde eingereicht und bewertet werden. Das wettbewerbsorientierte Verhandlungsverfahren sieht vor, dass die Behörde vor der endgültigen Auftragsvergabe mit den in die engere Wahl gekommenen Bewerbern in Kontakt tritt. Bieter müssen auf Dialog, Klärung und gegebenenfalls Überarbeitung ihrer Angebote in mehreren Phasen vorbereitet sein. Dies begünstigt Unternehmen mit strukturierten Angebotsteams und Erfahrung in Verhandlungsverfahren im schwedischen öffentlichen Beschaffungswesen.

    Sprache: Schwedisch ist die einzige zulässige Sprache für Einreichungen. Sämtliche Angebote, Lebensläufe, technische Dokumentationen und Korrespondenz müssen auf Schwedisch verfasst sein. Dies ist eine zwingende Vorgabe und keine bloße Präferenz. Dadurch werden nicht-schwedischsprachige Unternehmen ohne etablierte Niederlassung vor Ort faktisch ausgeschlossen.

    Vertragsdauer: 66 Monate sind eine ungewöhnlich lange Vertragslaufzeit für einen Dienstleistungsauftrag. Dies deutet darauf hin, dass die Fortifikationsverket eher eine dauerhafte, fest eingebundene Fachkraft sucht als einen Berater für eine einzelne Projektphase. Für Bieter bedeutet dies, dass die Behörde Wert auf Zuverlässigkeit, Kontinuität und die Fähigkeit legt, sich über mehrere Jahre hinweg an veränderte Projektumfänge anzupassen.

    Einreichungszeitplan: Vom Veröffentlichungsdatum am 17. Februar 2026 bis zum Abgabetermin am 16. März 2026 verbleiben 27 Tage. Für ein Verhandlungsverfahren, das strukturierte Leistungsbeschreibungen und gegebenenfalls Lebensläufe der vorgeschlagenen Mitarbeiter erfordert, ist dies ein sehr kurzer Zeitraum. Unternehmen, die die Beschaffungsvorgänge des Fortifikationsverket nicht bereits verfolgen, werden Schwierigkeiten haben, rechtzeitig ein wettbewerbsfähiges Angebot für die erste Phase einzureichen.

    EU-Förderung: Nicht zutreffend. Für dieses Verfahren gelten die schwedischen Standardvorschriften für das öffentliche Beschaffungswesen.

    Narrative Einsicht

    Die Kombination aus einer Laufzeit von 66 Monaten, einem Verhandlungsverfahren und der Zuständigkeit für Verteidigungsinfrastruktur schafft ein besonderes Beschaffungsprofil. Fortifikationsverket erwirbt keine standardisierte Beratungsleistung. Vielmehr beauftragt das Unternehmen eine Einzelperson oder ein kleines Team, das über fünf Jahre hinweg eng mit den eigenen Projektmanagern zusammenarbeitet und die Vorstudien bis zur Fertigstellung der Bauarbeiten an potenziell sensiblen und betriebskritischen Anlagen begleitet.

    Die Wettbewerbsdaten zeigen deutlich, wer in diesem Bereich die Nase vorn hat. Ramboll, WSP Sverige und AF Infrastructure vereinen 137 Aufträge in der vergleichbaren Auftragsliste auf sich. Diese Unternehmen verfügen über tiefgreifende und systematische Beziehungen zu schwedischen öffentlichen Bauherren, nachweisliche Erfolgsbilanz und die nötige Infrastruktur, um langfristige Projekte reibungslos abzuwickeln. Neueinsteiger und kleinere Beratungsunternehmen stehen vor großen Herausforderungen.

    Der durchschnittliche Auftragswert von Sweco Sverige liegt bei 2,3 Mio. € pro Auftrag und damit deutlich über dem aktuellen Ausschreibungswert von 437.000 €. Dies deutet darauf hin, dass Sweco tendenziell größere, zusammenhängende Aufträge erhält. Der vergleichsweise geringe Wert der aktuellen Ausschreibung könnte dazu führen, dass mittelständische Spezialisten, die hochqualifizierte Fachkräfte zu einem wettbewerbsfähigen Tagessatz anbieten können, im Wettbewerb die Nase vorn haben, anstatt große Unternehmen mit Generalistenteams.

    Hermix-Nutzer, die diese Ausschreibung analysieren, können sich sofort einen umfassenden Überblick über den Wettbewerb verschaffen, einschließlich der kompletten Auftragsvergabehistorie von Fortifikationsverket, der Auftragnehmerprofile aller wichtigen Akteure auf dem schwedischen Markt für Baumanagement und der Pipeline von 120 Vertragsverlängerungen – und das alles in Minuten statt Stunden.

    Die 120 ähnlichen Vertragsverlängerungen im Wert von 57 Millionen Euro, die sich in der Pipeline befinden, machen diese Kategorie zu einer nachhaltigen Umsatzchance für Unternehmen, die bei schwedischen Kunden aus dem Verteidigungs- und Infrastruktursektor gut positioniert sind. Ein Erfolg bei Fortifikationsverket öffnet die Tür zu einem Abnehmer, der kontinuierlich und in großem Umfang beschafft.

    Praktische Hinweise für Bieter

    Für wen diese Einladung geeignet ist:

    • Schwedische Ingenieur- und Bauberatungsunternehmen mit spezialisierter Projektmanagementkompetenz in der Region Stockholm und Erfahrung mit Infrastrukturprojekten im öffentlichen Sektor.
    • Firmen mit nachweislicher Erfahrung in der Unterstützung von Verteidigungs- oder Regierungsprojekten, im Hinblick auf das operative Mandat von Fortifikationsverket.
    • Mittelgroße Beratungsunternehmen, die in der Lage sind, eine erfahrene Projektmanagementkraft für 66 Monate bereitzustellen, einschließlich der Nachfolgeplanung für einen mehrjährigen Auftrag.
    • Unternehmen, die bereits auf dem schwedischen Markt für öffentliches Baumanagement tätig sind, über schwedischsprachiges Personal verfügen und mit den schwedischen Vergabeverfahren vertraut sind.

    Kritische Aufmerksamkeitspunkte:

    • Die 27-tägige Einreichungsfrist vom 17. Februar bis 16. März 2026 erfordert sofortiges Handeln. Ein Verhandlungsverfahren setzt eine strukturierte erste Reaktion voraus, nicht nur ein Standard-Angebotsformular.
    • Schwedisch ist die einzig zulässige Sprache. Sämtliche Dokumente, einschließlich Lebensläufe, Methodenbeschreibungen und Firmenreferenzen, müssen in schwedischer Sprache verfasst sein.
    • Die Vergabekriterien sind im PDF nicht aufgeführt. Erstellen Sie eine umfassende Leistungsbeschreibung, die die Projektmanagementmethodik, relevante Referenzprojekte, die Qualifikationen des vorgeschlagenen Personals und die kommerziellen Bedingungen umfasst.
    • Das Verhandlungsverfahren sieht vor, dass die Vorauswahl vor der endgültigen Auftragsvergabe erfolgt. Stellen Sie sich auf ein mehrstufiges Verfahren ein, das die Bereitschaft zu Dialog- und Klärungsrunden mit der zuständigen Behörde erfordert.
    • Eine 66-monatige Verpflichtung erfordert den Nachweis organisatorischer Stabilität und der Fähigkeit, die Ressourcenkontinuität zu gewährleisten. Die zuständige Behörde erwartet Nachweise dafür, dass die vorgeschlagene Person oder das vorgeschlagene Team die Leistungen über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg erbringen kann.
    • Die Einreichung erfolgt über die Tendsign-Plattform. Registrierung und Einreichung müssen bis zum 16. März 2026 über tendsign.com abgeschlossen sein.

    Fortifikationsverket steht an der Spitze der schwedischen öffentlichen Bauvergabehierarchie. Mit einem Auftragsvolumen von 919 Millionen Euro und einer Auftragspipeline von 1,9 Milliarden Euro zählt das Unternehmen zu den aktivsten Infrastrukturkäufern in den nordischen Ländern. Die hier beschriebene Stelle als Assistenz-Projektmanager ist zwar von geringem Wert, aber von großer Dauer und strategischer Bedeutung. Für ein schwedisches Ingenieurbüro, das eine langfristige Partnerschaft mit einem vermögenden und regelmäßig beauftragenden Kunden im Bereich Verteidigungsinfrastruktur anstrebt, ist diese 66-monatige Laufzeit weit mehr als ein Routineauftrag.

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