Das Amt für öffentliche Arbeiten (OPW) hat eine Ausschreibung im Wert von 300.000 € für die Entwicklung eines umfassenden Besucherkonzepts sowie eines verbesserten Wegeleit- und Informationssystems für Scattery Island in der Grafschaft Clare veröffentlicht. Die Ausschreibung wurde am 2. September 2025 veröffentlicht, Bewerbungsschluss ist der 26. September 2025. Das 36-monatige, offene Vergabeverfahren richtet sich an Planungsbüros für Besucherinformation mit Erfahrung in der Entwicklung von Kulturerbestätten. Das Projekt umfasst fünf Phasen – von der Vorplanung über die Übergabe bis hin zur Instandhaltung – und erfordert Expertise in den Bereichen Besucherinformation, Wegeleitsysteme und die Aufwertung von Kulturerbestätten. Angesichts der umfangreichen Vergabepraxis des OPW mit einem Gesamtvolumen von 1,2 Milliarden € und den etablierten Beziehungen zu Planungs- und Ingenieurbüros eignet sich diese Ausschreibung besonders für Unternehmen, die sich auf die Entwicklung von Kulturtourismus und die Planung von Besucherinformationssystemen spezialisiert haben.
Den Ausschreibungsrahmen verstehen
Diese Beschaffung erfolgt im Rahmen eines offenen Verfahrens. Die Ausschreibung wurde am 2. September 2025 veröffentlicht, die Angebotsfrist endet am 26. September 2025. Für die Angebotserstellung bleibt eine Frist von 24 Tagen. Die Angebotsöffnung findet am selben Tag, dem 26. September 2025, statt. Der Vertrag trägt die Dokumenten-ID 00570783-2025 und wurde über TED (Tenders Electronic Daily) veröffentlicht.
Die Vertragslaufzeit von 36 Monaten bietet ausreichend Zeit für eine umfassende Projektentwicklung in allen festgelegten Phasen. Die Bewertungskriterien sind in den Basisdokumenten als unbekannt aufgeführt; die detaillierte Bewertungsmethodik wird daher in den vollständigen Ausschreibungsunterlagen festgelegt. Die Anforderung englischer Sprache für Angebote entspricht den irischen Vergabepraktiken und den Anforderungen an die Projektkommunikation.
Der Vertrag wird nicht aus EU-Mitteln finanziert, was auf eine direkte Finanzierung dieses Projekts zur Entwicklung des Kulturerbes durch das OPW (Office of Public Works) hindeutet. Der dienstleistungsorientierte Charakter erfordert multidisziplinäre Expertise in den Bereichen Vermittlungsstrategie, Designberatung, Projektmanagement und technische Umsetzung.
Die Käuferorganisation verstehen
Das Office of Public Works (OPW) ist die staatliche irische Behörde für die Verwaltung öffentlicher Gebäude und den Denkmalschutz. Als Einrichtung des öffentlichen Rechts ist sie primär für allgemeine öffentliche Dienstleistungen zuständig. Sie erreichen das OPW per E-Mail unter desmond.lowry@opw.ie oder telefonisch unter +353 46 942 2753. Weitere Informationen finden Sie unter [Link einfügen]. https://www.gov.ie/en/organisation/office-of-public-works/.
Der Beschaffungskontext zeigt eine erhebliche organisatorische Aktivität des OPW. Die Organisation hat derzeit acht offene Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von 320.000 € sowie sieben ähnliche offene Ausschreibungen im Wert von ebenfalls 320.000 €, was auf eine fokussierte Tätigkeit im Bereich vergleichbarer Beratungsleistungen hindeutet. Historische Daten weisen 603 Vertragsverlängerungen im Wert von 2,4 Mrd. € und 819 Auftragsvergaben im Gesamtwert von 1,2 Mrd. € aus. Dies belegt, dass das OPW eine bedeutende Beschaffungsstelle im irischen öffentlichen Sektor ist.
Die Organisation hat 372 ähnliche Aufträge im Wert von 651 Mio. € vergeben und 245 ähnliche Aufträge im Wert von 397 Mio. € verlängert. Dies verdeutlicht etablierte Muster bei der Beschaffung von Beratungs- und Planungsleistungen. Diese Daten deuten darauf hin, dass erfolgreiche Anbieter aufgrund ihrer Leistung ein hohes Potenzial für zukünftige Projekte und Vertragsverlängerungen haben.
Die Lieferantenbasis von OPW zeichnet sich durch etablierte Geschäftsbeziehungen zu verschiedenen Beratungsunternehmen aus. Zu den wichtigsten Auftragnehmern zählen MOTT MACDONALD IRELAND (21 Mio. € in 4 Verträgen), JACOBS ENGINEERING (6,1 Mio. € in 5 Verträgen) und DBFL CONSULTING ENGINEERS (5,7 Mio. € in 4 Verträgen). Die Auftragsdaten zeigen, dass es sich überwiegend um irische Lieferanten handelt (308 Verträge im Wert von 635 Mio. €), gefolgt von einigen britischen (34 Verträge im Wert von 16 Mio. €), deutschen (2 Verträge im Wert von 570.000 €) und griechischen Lieferanten (1 Vertrag im Wert von 30.000 €).
Der breitere Marktkontext zeigt 4.700 andere Käufer mit ähnlichen Projekten im Gesamtwert von 36 Milliarden Euro, wodurch sich diese Beschaffung in einen bedeutenden internationalen Markt für Denkmalpflege- und Vermittlungsplanungsleistungen einordnet.
Umfassende Serviceanforderungen
Die Ausschreibung umfasst die Entwicklung eines umfassenden Besuchererlebnisses für Scattery Island in der Grafschaft Clare. Das Projekt sieht die Beauftragung eines Planungsbüros für Besucherinformation vor, das ein komplettes Besucherinformationsprojekt durchführt, einschließlich der Entwicklung eines Besuchererlebnisplans sowie der Konzeption und Umsetzung eines Wegeleitsystems.
Die Projektstruktur umfasst fünf Phasen mit jeweils spezifischen Ergebnissen. Phase (i) beinhaltet die Vorplanung inklusive der Entwicklung einer Interpretationsstrategie und eines Konzeptentwurfs. Phase (ii) befasst sich mit der Detailplanung. Phase (iii) umfasst die Ausschreibung, Bewertung und Vergabe. Phase (iv) beinhaltet die technische Planung für Bau/Ausbau und die Vertragsverwaltung inklusive Ausbau- und Produktionsüberwachung, Installation und Mängelbeseitigung. Phase (v) steuert die Übergabe und die Instandhaltung.
Als Veranstaltungsort ist Dublin angegeben, obwohl sich das Projekt auf Scattery Island in der Grafschaft Clare konzentriert. Dies bedeutet, dass Projektmanagement und -koordination von Dublin aus erfolgen, während die Umsetzung vor Ort auf der historischen Stätte stattfindet. Der umfassende Leistungsumfang erfordert von den Anbietern den Nachweis von Kompetenzen in verschiedenen Disziplinen, darunter Vermittlungsstrategie, Designberatung, Projektmanagement, technische Umsetzung und Instandhaltungsplanung.
Die Dokumentation legt fest, dass die Antworten als ZIP-Datei hochgeladen werden müssen und enthält spezifische technische Anforderungen an die Einreichung. Die vollständigen Anforderungen sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten und beinhalten detaillierte technische Spezifikationen und Leistungsanforderungen, die über die grundlegende Leistungsbeschreibung hinausgehen.
Marktpositionierung und Wettbewerbsanalyse
Der Markt für Beratungsleistungen im Bereich der Interpretationsplanung für Kulturerbestätten weist aufgrund dokumentierter Vergabehistorie spezifische Wettbewerbsmerkmale auf. Das etablierte Auftragnehmernetzwerk des OPW pflegt Beziehungen zu führenden Ingenieur- und Planungsbüros, die in der Lage sind, komplexe Projekte im Bereich Kulturerbe und Interpretation zu realisieren. Der umfassende Projektumfang von der Strategieentwicklung bis zur Umsetzung erfordert Lieferanten mit multidisziplinären Kompetenzen.
Für den Markteintritt müssen Anbieter ihre Expertise in den Bereichen Kulturerbe-Interpretation, Besuchererlebnisplanung, Wegeleitsystemdesign und Projektumsetzung im Rahmen des vorgegebenen fünfstufigen Prozesses nachweisen. Die Projektdauer von 36 Monaten verdeutlicht ein erhebliches Engagement und erfordert fundierte operative Fähigkeiten sowie Projektmanagement-Expertise.
Der Auftragswert von 300.000 € deutet auf Chancen für mittelgroße Beratungsprojekte mit umfassenden Leistungsanforderungen hin. Die mehrstufige Struktur legt nahe, dass die Anbieter Kompetenzen in den Bereichen strategische Planung, Designentwicklung, Beschaffungsmanagement, technische Implementierung und laufende Wartung nachweisen müssen.
Strategische Analyse auf Basis der Dokumentation
Die Erfolgsfaktoren ergeben sich aus den dokumentierten Anforderungen und der Beschaffungshistorie. Der umfassende fünfstufige Ansatz verlangt von Lieferanten den Nachweis ihrer Kompetenzen über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg – von der ersten Strategieentwicklung bis zur finalen Übergabe und Wartung. Die 24-tägige Antragsfrist setzt voraus, dass Lieferanten über die erforderlichen Kompetenzen und Dokumentationen für eine umfassende Angebotserstellung verfügen.
Das etablierte Muster bei Vertragsvergaben (372 ähnliche Aufträge im Wert von 651 Mio. €) und -verlängerungen (245 Verlängerungen im Wert von 397 Mio. €) deutet darauf hin, dass erfolgreiche Anbieter ein hohes Potenzial für langfristige Geschäftsbeziehungen und zukünftige Projekte im Bereich des Kulturerbes haben. Die durchschnittlichen Auftragswerte der führenden Auftragnehmer, die zwischen 77.000 € und 7 Mio. € liegen, weisen auf unterschiedliche Projektgrößen und Spezialisierungsmöglichkeiten innerhalb des Beschaffungsportfolios des OPW hin.
Der Fokus auf historische Stätten bedeutet, dass die Lieferanten Kenntnisse über die Interpretation des kulturellen Erbes, Strategien zur Einbindung von Besuchern und die Umsetzung in sensiblen historischen Umgebungen benötigen.
Praktische Hinweise
Anhand der dokumentierten Anforderungen sollten interessierte Anbieter ihre Kompetenzen im gesamten fünfstufigen Projektprozess nachweisen, einschließlich der Entwicklung einer Interpretationsstrategie, der detaillierten Planung, des Beschaffungsmanagements, der technischen Umsetzung und der Instandhaltungsplanung. Für den Kontext des Kulturerbes sind nachweisliche Erfahrungen in der Vermittlung von kulturellem Erbe und der Gestaltung von Besuchererlebnissen erforderlich.
Der umfassende Leistungsumfang legt nahe, dass Anbieter multidisziplinäre Teamvorschläge einreichen sollten, die Fachkompetenz in den Bereichen Interpretationsdesign, Wegeleitsysteme, Projektmanagement und technische Umsetzung nachweisen. Nachweise über erfolgreiche Projekte an historischen Stätten und die Entwicklung von Besuchererlebnissen werden wichtige Bewertungskriterien sein.
Die Frist für die Einreichung der Angebotsunterlagen endet am 26. September 2025. Innerhalb von 24 Tagen müssen die englischsprachigen Unterlagen als ZIP-Datei eingereicht werden. Lieferanten wenden sich bitte direkt an OPW unter desmond.lowry@opw.ie, um detaillierte Spezifikationen und Anforderungen zu erhalten, die nicht in der allgemeinen Ausschreibung enthalten sind.
Marktkontext und damit verbundene Chancen
Diese Ausschreibung findet in einem bedeutenden internationalen Markt für Planungsleistungen im Bereich Denkmalpflege und Vermittlung statt, was sich in den 4.700 vergleichbaren Auftraggebern mit einem Gesamtprojektvolumen von 36 Milliarden Euro widerspiegelt. Die umfangreiche Verlängerungstätigkeit (245 Verlängerungen im Wert von 397 Millionen Euro) deutet auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Kulturerbes hin, die über diese konkrete Ausschreibung hinaus nachhaltige Geschäftsmöglichkeiten schafft.
Die dokumentierten Auftragsbeziehungen zeigen Chancen für etablierte Planungs- und Ingenieurbüros auf, die sich auf Projekte im Bereich Denkmalpflege und -vermittlung spezialisiert haben. Unternehmen wie MOTT MACDONALD, JACOBS ENGINEERING und DBFL CONSULTING stehen für erfolgreiche Partnerschaften mit durchschnittlichen Auftragswerten zwischen 1,5 und 7 Millionen Euro, was auf beständige Beschaffungsmuster im Bereich der Denkmalpflegeentwicklung hindeutet.
Diese Ausschreibung bietet qualifizierten Beratungsteams für die Interpretation von Kulturerbestätten die Möglichkeit, Beziehungen zur wichtigsten irischen Denkmalschutzbehörde aufzubauen oder zu stärken und gleichzeitig ihre Kompetenzen in der Entwicklung umfassender Besuchererlebnisse und der Interpretation von Kulturerbestätten unter Beweis zu stellen.
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PS: Diese Analyse basiert auf öffentlich zugänglichen Ausschreibungsunterlagen und Daten des Auftraggebers. Obwohl wir uns um korrekte Informationen bemühen, liegt es in der Verantwortung der Nutzer, alle Angaben anhand der offiziellen Ausschreibungsunterlagen zu überprüfen, bevor sie Beschaffungsentscheidungen treffen.
